Chronik

Den Grundstein für das Konzept der Deutsch Russischen Festtage legte Steffen Schwarz, der bereits 2004 der damaligen Bürgermeisterin von Lichtenberg, Frau Christina Emmrich, eine Anregung mit ersten Bausteinen zu einer Durchführung eines deutsch-russischen Festes gab.

Getragen durch diesen ersten Anstoß, wendete sich Frau Emmrich an Friedemann Grase, der im Zusammenhang mit der Trabrennbahn Karlshorst bereits in viele Bezirksaktivitäten eingebunden war. André Nowak trat damals als Netzwerker in Erscheinung und führte die Menschen zusammen.

Im weiteren Verlauf lernten sich Steffen Schwarz und Friedemann Grase kennen. André Nowak hatte mittlerweile dazu beigetragen, dass bestimmte politische Ebenen erreicht und der Trägerverein Deutsch-Russische Festtage e.V. Ende 2005 gegründet wurde. Zwischen Schwarz, Nowak, Grase entstand eine erfolgreiche Verbindung unterschiedlichen Know-Hows. Die Drei sorgten dann mit Mühe und Geschick, durch Investition von viel Zeit und Arbeit sowie mit großzügiger Unterstützung des Bezirksamtes von Lichtenberg und zahlreicher weiterer Partner dafür, dass aus einer Vision Wirklichkeit wurde.

Ende März 2006 konnte Dank der finanziellen Unterstützung der Wohnungsbaugesellschaft HoWoGe und der GAZPROM Germania der Startschuss für die Festtage gegeben werden. Nach einem Vorlauf von einem Jahr fanden die ersten Deutsch-Russischen Festtage im Jahr 2007 statt.

Seither sind die Deutsch-Russischen Festtage eine (mehrtägige) interkulturelle Veranstaltung mit verschiedenen Themenbereichen. 2016 fanden sie zum zehnten Mal statt. Zu diesem Zeitpunkt waren sie als größte deutsch-russischen Kulturveranstaltung in Deutschland nicht nur für Berlin ein Ereignis von großer gesellschaftlicher Bedeutung.